Wie geht das?

Die Entscheidung, das zu versuchen war ja noch einfach. Wie aber geht man so was an?
Zum Glück gibt es ja das Internet. Bei x Recherchen zum Thema Jakobsweg tauchten immer wieder links zu den Jakobsbrüdern Paderborn auf (http://www.jakobusfreunde-paderborn.eu/), die sich in der Folge für unsere weiteren Planungen und Pilgerreisen als sehr nützlich heraus stellten, sei es mit Packlisten, Unterkunftsverzeichnissen und sonstigen Ratschlägen. Wir sind da inzwischen auch Mitglieder, da es uns nur logisch erschien, diesen gemeinnützigen Verein zu unterstützen.

Der Abgleich der dort empfohlenen Packlisten mit unseren eigenen Beständen zeigte uns, dass wir doch noch einiges benötigten.

Ein Besuch bei Globetrotter in Köln war höchst interessant und außerdem wurden wir rund um unser Vorhaben exzellent beraten (Rucksack, Wanderschuhe, Poncho etc.).

Wie das alles so begann?

Meine Frau meint, sie hätte es zuerst gelesen. Ich meine ja ich wäre es gewesen.
Was? Natürlich das Buch von Hape Kerkeling. Egal wer es zuerst gelesen hat, es hat jedenfalls bei beiden von uns Neugier geweckt.
Wollen wir das mal probieren? Camino Francés? Insgesamt 800 km?
Zweifel über Zweifel!
Wir einigten uns dann irgendwann auf die letzten 200 km, ein bisschen mehr als das Minimum (100km) zur „Compostela“ für Fußpilger.
Startpunkt sollte Ponferrada sein, Zielpunkt Santiago.

Das Ganze ist allerdings schon eine Weile her. Genau genommen war das irgendwann in 2007. Leider zerschlug sich das Unternehmen erst mal. 2008 ging es jedenfalls nicht.
Dafür fassten wir 2009 fest ins Auge.